Schrei nach Vereinigung
Wir leben einen entscheidenden Moment auf Erden. Eine entscheidende Kräftekollision zeichnet sich gerade ab. Christus’ Kraft zieht uns hinauf zu den Gipfeln, aber der Widerstand aus der Dunkelheit lockt uns wieder hinunter. Es ist eine authentische Kampfhandlung der Titanen, abgesperrt hinter den Kulissen des irdischen Lebens. Wenn da nicht die Himmlische Gnade wäre, würde der Planet vollständig vom Bösen beherrscht.
Die Vereinigung der brüderlichen Kräfte in diesem Moment schließt das Bedürfnis ein, aktive Schützengräben für das Gute zu bauen. Die Ideale, die den Kodifizierer inspirierten, waren niemals angebrachter, als Modelle moralischer Leitlinien für Sicherheit, Ausgeglichenheit und Befreiung, Toleranz, Brüderlichkeit und Arbeit. Hier ist die Aufforderung von Höheren ausgedrückt im Verhalten von angewandter Barmherzigkeit.
Gegen die wohlwollenden Handlungen vom Händehalten und Verbrüdern gibt es ein Reich der Grausamkeit um Unglauben einzuträufeln. Ohne Glauben und Vertrauen ist die Menschheit geschwächt. Ohne Ideale und Liebe wäre die Menschheit aufgegeben zu verderben. Unglaube ist die Abwärtsspirale, die jede Einteilung von Erhöhung und Entwicklung entkräftet und aufbraucht. Das Fehlen von legitimem Glauben in das Gute erzeugt Mangel und Not in Bezug auf die Seele, es hält uns als Gefangene von Faulheit, Traurigkeit und existenzieller Leere.
Eine der schädlichsten Auswirkungen ist, uns festzulegen auf die Schattenseite des Lebens von anderen. Im Leben fördert Unglaube das Erkalten von Zuneigung und Gefallen, die Abneigung gegen Nähe, Herzlichkeit. Es ist das Gefühl, das Vertrauen zerstört, Gedanken angreift, da es anfordert und verleumderische Kritik abfeuert.
Wenn wir uns auf die Fehler von anderen einstellen, geben wir Scheusalen von Neid Leben in uns, für Streit und Gleichgültigkeit, welche Grundlagen für stille Rivalität werden. Das beste Wort barmherzige Handlungen hin zu anderen zu definieren ist: Nachsicht. Eine nachsichtige Person sieht das Schlechte in irgendjemand sonst, aber schützt ihn oder sie mit selbstgefälligen Gesten, welche Werte und Erfolge herausstellen. Handlungen von Edelmut und Altruismus sind die inspiriertesten Grundsätze, angewendet um Gesundheit und lehrreiche Beziehungen zu sichern, jene, die von Christlicher Liebe genährt werden.
Einheit beruht auf der fördernden Angewohnheit von Feststellen ohne Beschimpfung. Es ist die Kunst des einander Vergebens für das, wer wir sind, solange wir in dem evolutionären Gefährt sind. Lehrende Gruppen, die nicht Nachsicht üben, vernichten jede Hoffnung auf Harmonie in Beziehungen und bauen Nester der Teilung. Einheit bedeutet nicht, immer zusammen zu sein, es bedeutet fähig zu sein, auf den anderen zu zählen; es bedeutet nicht, dass wir die Meinung des anderen akzeptieren müssen, es bedeutet das Recht zu respektieren, dass andere ihre Meinungen bilden müssen, ohne Störungen oder Antipathie zu beherbergen; und am wichtigsten: Einheit bedeutet nicht Gefühle zu zeigen, die wir noch nicht befähigt sind zu haben; es bedeutet, dass wir nicht Hindernisse aufbauen zu bedauern oder sich nach dem anderen zu sehnen; Hindernisse, die die Liebe zerstören oder unterdrücken, die wir unbestreitbar einmal für jemand pflegten.
Wir suchen nach Herzen die gewillt sind den guten Teil zu loben, in wem immer wir begegnen. Die wahre Aufgabe eines Erziehers ist innen die großartige Schönheit zu finden, schlafende Lilien der Hoffnung in jedem von uns. Der Schrei von den höheren Sphären ist, bedingungslos unsere Hände füreinander auszubreiten. Mangel an Freundschaft zerstört Dialog.
Ohne Dialog sind wir der Einsamkeit der Gedanken überlassen, in welchen wir uns verwickeln und Fantasien, die den Wahnsinn von Missklang und Trennung füttern, obwohl wir Gründe finden, die scheinbar in unserer Gunst sind.
Nur jene, die eine Distanz zur angewandten Liebe halten, reservieren das irrsinnige Recht andere zu verurteilen als verantwortlich für Störungen und Auflösungen in der belehrenden Umgebung. Unsere moralischen Kämpfe sind die einzig akzeptablen Erklärungen für den Sturm, der in unseren Leben wütet.
Wenn wir uns einander nicht tolerieren können, blüht die Brüderlichkeit nicht, und ohne Bürderlichkeit werden wir unvermeidlich hinuntergedrückt die Schatten zu finden, die uns gefallen. Ohne Brüderlichkeit gibt es keinen Platz für innere Änderungen. Barmherzigkeit ist die Leitlinie, die in bedingungslose Liebe übersetzt. Wenn Christus uns akzeptiert und uns seinen Segen gibt in jedem Augenblick auf unserer Reise, warum sollten wir, unvollkommene Arbeiter in seinem Werk, jemand abwerten, der auf die beste Weise die er kann, zusammenarbeitet?
Die Vernichtung der Spiritistischen Gruppen folgt dieser Reihenfolge: Urteil – Beschriftung – Kritik – Verleumdung – Verletzung – Anfeindung – Gleichgültigkeit – scheinbare Konflikte – Besessenheit – beunruhigende Trennung.
Alles beginnt mit unseren Gedanken, das ist, wenn wir den Splitter im Auge des anderen sehen und nicht den Balken in unseren eigenen Augen.
Lass uns unsere Herzen befreien vom Gewicht der Verletzung die fast immer von den intoleranten Urteilen kommt, die wir über andere machen.
Obwohl wir das Recht haben, das Verhalten der anderen zu beobachten und nicht damit einverstanden zu sein, obliegt es uns, vorsichtig mit der Aufrechterhaltung der besten Christlichen Gefühle zu einer Person hin zu sein. Wir mögen nicht einverstanden sein mit dem Verhalten, aber wir müssen fortfahren ihn oder sie zu lieben. Meinungsverschiedenheiten ohne Stillstand der Liebe.
Die Christliche Aufforderung die überwiegt: Urteil – Mitgefühl – Selbstbewusstsein – Gebet – brüderliche Aufnahme – Liebenswürdigkeit – Freundschaft – Übereinstimmung. Wenn wir in dieser Weise handeln, pflegen wir ein Klima des Optimismus und Vertrauens ineinander; schaffen wir stärkende Atmosphären um unserer Zerbrechlichkeit und liebevollen Unbeständigkeiten zu helfen.
Erinnern wir uns: Die Person, die Jesus näher fühlen will während dieser stürmischen Tage auf Erden, muss immer ein Wort des Antriebs auf den Lippen und eine Geste der Liebenswürdigkeit in der Gesinnung haben. Wissen, wie man den Diamant findet, der im Schlamm versteckt ist. Löse dich von der Gewissheit der Urteile und erneuere die mentale Einstellung, um fähig zu sein, immer, sogar ohne Worte, zu sagen: Ich bin hier mein Freund, du kannst auf mich zählen!
In einem wunderschönen Gedicht von Licht schrieb Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 12, Vers fünfzehn: Ich will gern das Liebste hergeben und mich selbst opfern.
Wenn ich euch mehr liebe, bin ich weniger zu lieben?
Lasst uns lieben ohne zu ermüden. Bedingungslos.
Eine Dienerin Christus’ und eine Liebhaberin des Guten.
Maria Modesto Cravo
Diese Nachricht wurde von Wanderley Soares de Oliveira am 26.05.2006 in der Ermance Dufaux Spiritist Society, in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brazil empfangen.